Seit gestern habe ich nun also eine neue Bestzeit auf der 10-km-Strecke. Und doch könnte ich mich in den Hintern beißen, weil ich so ein sagenhaftes Rindvieh bin. Es wäre besser gewesen, den Teufel nicht an die Wand zu malen und vor dem Start zu witzeln, wie ärgerlich es wäre, genau 40 Minuten zu laufen. Oder 40:01 min. Ich spielte damit auf meine Zeit beim Bremer Silvesterlauf an, die nur unwesentlich über der 40-Minuten-Marke lag, die ich schon seit längerer Zeit zu unterbieten versuche. Es ist so etwas wie ein kleiner Läufertraum von mir – und von dem mich jetzt noch genau zwei Sekunden trennen.

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