80er-Kind

Geschichten aus meinem Leben, vom Laufen, Reisen und Vatersein

Schlagwort: Persönliche Bestzeit

Wenn du gleichzeitig Bestzeit läufst und dir zwei Sekunden die Laune verhageln – 37. Celler Wasa-Lauf

Seit gestern habe ich nun also eine neue Bestzeit auf der 10-km-Strecke. Und doch könnte ich mich in den Hintern beißen, weil ich so ein sagenhaftes Rindvieh bin. Es wäre besser gewesen, den Teufel nicht an die Wand zu malen und vor dem Start zu witzeln, wie ärgerlich es wäre, genau 40 Minuten zu laufen. Oder 40:01 min. Ich spielte damit auf meine Zeit beim Bremer Silvesterlauf an, die nur unwesentlich über der 40-Minuten-Marke lag, die ich schon seit längerer Zeit zu unterbieten versuche. Es ist so etwas wie ein kleiner Läufertraum von mir – und von dem mich jetzt noch genau zwei Sekunden trennen.

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Ein Jahr, drei Bestzeiten und das Ziel Sub40

2018 bin ich so viele Kilometer gelaufen wie noch nie in meinem Leben. Was einerseits daran liegt, dass ich von Verletzungen und langwierigen Krankheiten verschont geblieben bin, andererseits daran, dass ich mir hohe Ziele gesteckt hatte. 2.700 km sind es bisher und wohl an die 3.000 km am Jahresende. Knapp 60 km jede Woche bei Wind und Wetter. Und doch habe ich mein selbst gestecktes Ziel vom Marathon unter 3:15 Std. nicht erreicht. Gleich zweimal habe ich es verpasst. Zuerst im Frühjahr in Hamburg, dann erst vor kurzem in Dresden.

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Lauf schneller, wir haben Hunger! Neue Bestzeit beim 20. Piepenbrock Dresden-Marathon 2018

Als wir in der Menge der Starter stehen und der Moderator uns animiert für ein paar gute Fotos die Hände in die Luft zu recken und zu klatschen, stellen sich mir die Haare auf. Jetzt habe ich Bock! Ich bin schon froh, am Start zu stehen und so langsam packt mich die Energie. Der Schwindel, der mich die letzten Tage über gequält hat, ist rechtzeitig zum Start verschwunden. Vielleicht nicht ganz, wenn ich mir selbst gegenüber die Wahrheit akzeptiere, aber er ist auf ein Maß gesunken, dass mich nicht beeinträchtigt, kaum mehr spürbar. Als Ausrede für eine schlechte Leistung taugt es jetzt jedenfalls nicht mehr. Am Freitagabend aber, war ich mir nicht sicher, ob ein Start die beste Entscheidung sei. Die Apothekerin in Dresden wirkte zumindest ernsthaft besorgt und empfahl mir, definitiv auf sportliche Belastung zu verzichten. Hätte die gewusst! Ohne weitere Medikation verließ ich die Apotheke und beäugte leicht kritisch in den folgenden Stunden meine Pulsuhr. Einigermaßen normal. Oder nicht?

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Der schnellste Lauf meines Lebens – Persönliche Bestzeit beim HAJ Hannover Marathon

Wie immer stellen sich meine Haare an den Armen auf, als die Musik einsetzt, die die letzten Sekunden bis zum Startschuss untermalt und der Ansager von zehn beginnend rückwärts zählt – dann setzt sich die riesige Masse an Läufern ganz langsam in Bewegung. Gehend erst noch, dann trabend, bis der Raum groß genug ist, um wirklich loszulaufen. Dass ich auch dabei sein kann, macht mich schon glücklich! Keine 24 Stunden vor dem Start hatte ich noch eine Zahnwurzelbehandlung über mich ergehen lassen müssen. Angesichts der akuten Zahnschmerzen hatte ich zwischenzeitlich sogar meinen Start hatte ich kurz infrage gestellt, geschweige denn daran geglaubt, eine neue Bestzeit zu laufen. Noch allzu wach waren die Erinnerungen an die Qualen im Vorjahr. Aber Kneifen gilt nicht. Dafür sind die Startgebühren auch einfach zu hoch. Und seit der Behandlung gab es eigentlich auch keinen Grund mehr, den Lauf abzublasen. Die Schmerzen waren abgeklungen.

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