Die Strecke führt in einer Linkskehre unter einer Brücke hindurch und auf dem Asphalt liegt traurig und zerfetzt einer der beiden Ballons, an denen die Tempomacher zu erkennen sind. Der zweite Ballon flattert mit größer werdenden Abstand ein Stück voraus. Es ist der Moment, in dem ich zu realisieren beginne, dass ich nicht mehr folgen kann. Geplatzt der Traum von einer Zeit unter 3:15 Std., denke ich – genau wie der Ballon zu meinen Füßen. 

Es ist nicht das erste Mal, dass ich heute den Ballons hinterherlaufe. Genau genommen mache ich seit Stunden nichts anderes. Nur merke ich jetzt, wie der Abstand größer wird. Und ich kann nicht mehr zulegen, um die Lücke zu schließen. Geschlagen geben will ich mich aber noch nicht. 

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