Startnummer 413 RheinEnergie Marathon Köln
Kategorien: Laufen Trainingstagebuch

Der Dom ist das Ziel – RheinEnergie Marathon Köln

Mit der vorgestern erfolgten Anmeldung für den RheinEnergie Marathon in Köln steht mein Gerüst für die Laufplanung 2019. Ein Marathon im Frühjahr, einer im Herbst und drumherum einige kleinere Läufe als Vorbereitung.  Was simpel klingt, war gar nicht so einfach. Auch dadurch, dass mit der Anmeldung für den Halbmarathon in Berlin einige der üblichen Frühjahrsläufe ausschieden, so zum Beispiel Bonn oder auch das Heimspiel in Hannover. Hamburg wollte ich nach meinem Start im letzten Jahr auch nicht wiederholen, womit sich das Feld der Kandidaten für das Frühjahr bereits deutlich ausdünnte. Der Marathonkalender hält für das Frühjahr tatsächlich deutlich weniger interessante große Läufe bereit als im Herbst.  Lange liebäugelte  ich mit dem VIVAWEST-Marathon, entschied mich aber dagegen, weil er schon vergleichsweise spät im Jahr stattfindet und mir die Gefahr, dass es Mitte Mai zu einer Hitzeschlacht käme, einfach zu groß war.

Daher fiel meine Wahl schließlich auf den Gutenberg-Marathon in Mainz. Wenn ich ehrlich bin, befand sich der Lauf bis dahin nicht einmal auf meiner persönlichen Wunschliste. Aber gut vier Wochen nach dem Halbmarathon in Berlin passt er terminlich perfekt in meine Planung. Außerdem findet er 2019 zum 20. Mal statt. Das gibt bestimmt eine schöne Medaille und zieht ein paar mehr Starter an als gewöhnlich. Damit steigt die Chance auf einen stimmungsvollen Lauf. Und nicht zuletzt ist eine schöne Reminiszenz an den Piepenbrock-Marathon in Dresden dieses Jahr.

Im Herbst gab es gleich mehrere Läufe, für dich ich mich hätte begeistern können. Frankfurt, München, Münster, Köln oder wegen ihrer Nähe zu Hannover auch Wolfsburg, Kassel oder Bremen. Letztlich fiel die Wahl auf Köln. Ohne triftigen Grund, einfach nur so. Und weil er wegen seiner angeblich sagenhaften Stimmung natürlich auf meiner Löffelliste stand. 

Meine Lauftermine 2019

Leider ließ die Online-Anmeldung lange auf sich warten. So lange, dass ich ab und an mit dem Gedanken spielte, doch noch irgendwo anders zu melden. Insgeheim hatte ich ja immer noch ein Auge auf Lissabon oder Porto geworfen, die aber wegen anderer Termine nich wirklich in Frage kamen. Dem Grübeln ein Ende setzte dann aber die Öffnung der Online-Anmeldung am vergangen Montag um – wie es sich für Jecken gehört – 11:11 Uhr. Kaum eine Stunde nach Öffnung war ich auch schon registriert. Und wäre ich früher aus meinem beruflichen Termin hinausgekommen, hätte ich es auch schon früher amtlich gemacht. So oder so:  Früher hatte ich mich definitiv noch für keinen Lauf angemeldet. Ach, was schreibe ich da? Eigentlich habe ich bisher noch nicht einmal eine Jahresplanung gemacht, sondern bestenfalls impulsiv bei einem Lauf angemeldet und bin dann – mit Ausnahme der Marathons – häufig aus dem gewöhnlichen Training heraus gelaufen.

Die frühe Planung ist aber in jedem Fall sinnvoll. Nicht nur wegen der vier Kinder und der gleichfalls laufenden Partnerin. Auch im Sinne einer vernünftigen Trainingssteuerung ist eine frühe Planung von Vorteil. Vom Organisatorischen mal ganz abgesehen. Mit Grauen denke ich zurück an die Suche nach einer Schlafmöglichkeit in Hamburg in diesem Jahr! Je früher man das in Angriff nehmen kann, desto leichter ist es. 

Final abgeschlossen ist die Planung allerdings noch nicht. So wie ich im Frühjahr den Halbmarathon in Berlin als Härtetest für den darauffolgenden Marathon im Programm habe, möchte ich auch im Herbst einen Halbmarathon laufen. Immerhin gibt es mit Wolfsburg und Kassel schon zwei passende Kandidaten. 

Daneben gibt es noch ein paar lose Überlegungen: Der Himmelswegelauf in Nebra mit seiner einzigartigen Medaille wäre als Sommerpausenfüller ideal. Aber auch der Fünf-Seen-Lauf in Schwerin ist noch in der engeren Auswahl oder der Wasa-Lauf im nahegelegenen Celle. Festgelegt habe ich mich aber noch nicht. Denn bei aller Planung muss noch ein bisschen Platz im Kalender bleiben für Spontanität und eine impulsive Anmeldung. Ganz so wie immer.

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