80er-Kind

Geschichten aus meinem Leben, vom Laufen, Reisen und Vatersein

Kategorie: Trainingstagebuch (Seite 2 von 2)

Noch eine Woche bis zum HASPA Marathon 2018

Spätestens seitdem ich mich beim HAJ Marathon in Hannover mit meiner neuen Bestzeit selbst überrascht habe, steht eigentlich außer Frage, dass ich in bestechender Form bin. Aber verwundert das? Jede einzelne Einheit meines Trainingsplans habe ich in den letzten dreieinhalb Monaten minutiös abgearbeitet, jede Zeit- und Distanzvorgabe eingehalten oder sogar übertroffen. Und das, obwohl der Trainingsplan, den ich verfolge, für einen deutlich schnelleren Marathon ausgelegt ist als geplant. Noch nie habe ich so viel Schweiß und Zeit in die Vorbereitung für einen Marathon gesteckt wie dieses Mal. Und dennoch: Die Zweifel waren immer da. Und seit Sonntag so richtig.

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HAJ Halbmarathon in Hannover

Jedes Jahr, wenn in Hannovers Straßen die Schilder aufgehängt werden, die den Streckenverlauf des Marathons kennzeichnen, spüre ich ein gewisses Kribbeln. Es ist die Vorfreude darauf, dass es bald losgeht. Ausnahmslos war der Lauf durch meine Heimatstadt in den letzten Jahren auch der Höhepunkt meines Laufjahres und oft auch das einzige Rennen, dass ich überhaupt bestritt. Bereitete ich mich mit einem Trainingsplan vor, läutete das Erscheinen der Schilder im Straßenbild die letzte Phase der Vorbereitung ein und das Fiebern auf den Wettkampf hatte endgültig begonnen. Doch nicht so in diesem Jahr. Ich bin bereits jetzt für diverse Läufe angemeldet und mein Höhepunkt soll der HASPA Marathon in Hamburg Ende dieses Monats sein. Hannover nehme ich nur mit, weil ich hier zuhause bin und ich auf mein Heimspiel nicht verzichten möchte. Und weil es sich nach drei Monaten intensiven Trainings bestens zur Formüberprüfung eignet.

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Noch 200 Kilometer bis Hamburg

„The miracle isn’t that I finished. The miracle is that I had the courage to start.“, (John Bingham) Was Bingham meint, kennt jeder Läufer. Je länger die Strecke, die vor dir liegt, desto größer der erforderliche Mut, um sie zu laufen. Eine Feststellung, die sich nicht nur auf einen einzelnen Lauf beschränkt oder gar auf ein Rennen, für das man als Marathonläufer Anerkennung erntet. Anerkennung darüber, dass man in der Lage ist, so weit zu laufen. Meist gemischt mit einer Portion Unglauben, dass man so etwas freiwillig tut. Wie weit die „weit“ wirklich ist, spielt keine Rolle. „Weit“ ist weit genug, um die Leistung zu erkennen. Aber selbst diejenigen, die die genaue Länge eines Marathonrennens kennen, verkennen dabei eine wichtige Sache: Die 42,195 km – so die exakte Distanz – sind nur die letzten Kilometer eines viel längeren Rennens. Eines Rennens, das schon Monate zuvor unter Ausschluss der Öffentlichkeit begonnen hat, welches sich über unzählige Etappen zieht und hunderte Kilometer.

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Erste Zwischenbilanz

Vier Wochen meines Trainings für den HASPA Marathon Hamburg 2018 habe ich jetzt hinter mir, bin dabei 267,73 km oder fast 23 Stunden gelaufen: Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

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